GESCHICHTE
Einst von den Römern mitgebracht, verweisen bereits mittelalterliche Quellenauf die Bekanntheit der Weine weit über die Stadt hinaus – von der Cella des
Abtes Fulrad "über dem Neckar bei Esslingen" sind schließlich schon im 09. und
10. Jahrhundert ganze Fuhren Wein ins Ausland gebracht worden. Der Grundstein
für den Ruhm des Esslingers, der sich seit daher als wichtiges Exportgut etabliert
hat. Von der historischen Bedeutung des Weines zeugt übrigens auch der
"Esslinger Eimer", eine Maßeinheit, die einst im ganzen Königreich Württemberg gebräuchlich war.
Für die bekanntesten Spezialitäten haben sich besonders originelle und liebevolle
Bezeichnungen erhalten:
"Esslinger Burg" als Hommage an eine der kleinsten und ältesten Weinbergslagen Württembergs nahe der Esslinger Altstadt.
"Glockenspiel" so fein abgestimmt und leicht wie die Klänge des bekannten Glockenspiels am Esslinger Rathaus.
"Postmichel" erinnert an die bekannte Geschichte des Esslinger Postreiters
Michel Banhard.
"Staffelsteiger" nach den unzähligen Wengertstäffele, die die Esslinger Weingärtner erklimmen müssen.
"Faifegrädler" nennt man den Mettinger Kirchturm, von dessen 5 Turmspitzen stets nur 4 zu sehen sind.

